
| Datum | Auto | Modus | Ort | Land | Rang |
|---|---|---|---|---|---|
| 01.04.2012 | Corvette Z06 GT3R | ADAC GT-Masters | Oschersleben | Deutschland | 0 |
| 06.05.2012 | Corvette Z06 GT3R | ADAC GT-Masters | Zandvoort | Holland | 0 |
| 10.06.2012 | Corvette Z06 GT3R | ADAC GT-Masters | Sachsenring | Deutschland | 0 |
| 15.07.2012 | Corvette Z06 GT3R | ADAC GT-Masters | Nürburgring | Deutschland | 0 |
| 12.08.2012 | Corvette Z06 GT3R | ADAC GT-Masters | Red Bull Ring | Oesterreich | 0 |
| 26.08.2012 | Corvette Z06 GT3R | ADAC GT-Masters | Lausitzring | Deutschland | 0 |
| 16.09.2012 | Corvette Z06 GT3R | ADAC GT-Masters | Nürburgring | Deutschland | 0 |
| 30.09.2012 | Corvette Z06 GT3R | ADAC GT-Masters | Hockenheim | Deutschland | 0 |
Die ADAC GT Masters-Saison 2011 endete für Toni Seiler in Hockenheim vor 33.200 Zuschauern mit einem lachenden und einem weinenden Auge. Im vorletzten Saisonrennen am Samstag stand der Rekordstarter im ADAC GT Masters ein weiteres Mal auf dem Podium der Amateurwertung, im Rennen am Sonntag schied Teamkollege Philipp Eng aus Österreich nach einem starken Rennbeginn auf Position vier liegend mit einem technischen Problem aus.
In den vorletzten Saisonlauf am Samstag startete Toni Seiler aus dem Mittelfeld von Startplatz 22. „Es ging teilweise sehr ruppig zu. Einige Konkurrenten haben eine sehr harte Fahrweise und ich musste mehrfach von der Strecke, um eine Kollision zu vermeiden. Daher habe ich in der ersten Rennhälfte auf Sicherheit gesetzt“, so Seiler. Das Rennen beendeten Seiler und Eng schliesslich auf Rang 11, das sicherte Seiler Platz drei in der Amateurwertung und die insgesamt achte Podiumsplatzierung in der Amateurwertung im 15. Rennen der Saison.
Das letzte ADAC GT Master-Rennen 2011 am Sonntag bei traumhaften Spätsommerwetter startet vielversprechend, Philipp Eng ging von Startplatz vier aus in das Rennen und übernahm sofort hinter dem neuen Champion und Vizechampion in der ersten Runde Platz drei. Die starke Vorstellung von Eng hielt leider nur vier Runden, dann musste der Österreicher die gelbe Corvette schwer enttäuscht mit einem Motorproblem an die Box lenken. Eng ging zwar nochmals wieder zurück auf die Strecke, als aber abermals Probleme auftraten, beendete der Corvette-Pilot das Rennen vorzeitig.
„Die Corvette lief nur noch auf sieben Zylindern“, erklärte Toni Seiler. „Durch den Boxenstopp haben wir zwei Runden verloren. Da habe ich beschlossen, dass wir aufhören. Allerdings nur für heute, in der nächsten Saison greifen wir wieder voll an! In diesem Jahr hatten wir zum Teil sehr viel Pech, einige unnötige Aktionen von Gegnern haben uns gerade in einer verhexten zweiten Saisonhälfte viele gute Positionen und Punkte gekostet. Ich muss mich aber bei meinem Team für die Saison 2011 und auch bei meinem Teamkollegen Philipp Eng bedanken, der eine ganz starke erste Saison im ADAC GT Masters gefahren ist.“
In der zweiten von Toni Seiler Racing zusammen mit Callaway Competition eingesetzten orange-farbenen Corvette Z06.R GT3 starteten in Hockenheim Alfredo Saligari und der zweifache VLN-Meister Wolf Silvester. Das erste Rennen beendeten Saligari/Silvester auf Rang 24, das zweite Rennen endete nach einem Ausrutscher in das Kiesbett des Motodroms bereits vorzeitig.
Das vorletzte ADAC GT Masters-Rennwochenende der Saison 2011 war für Toni Seiler wieder einmal ein Abziehbild einer schwierigen Saison. Nach einem Hoffnungsschimmer mit einem zweiten Platz in der Amateurwertung im ersten Rennen in der Corvette Z06.R von Callaway Competition wurde die gelbe Corvette im zweiten Rennen einmal wieder zur Zielscheibe der Konkurrenz und schied vorzeitig aus.
Das launische Wetter im Norden von Holland erschwerte das Rennen von Toni Seiler im ersten Lauf am Samstag. Nach gut zehn Rennminuten setzte Regen ein und verwandelte den schnellen TT Circuit in eine Rutschbahn. Da der Schauer nur von kurzer Dauer war, blieb Seiler bei schwierigen Bedingungen mit profillosen Slicks auf der Strecke. Der Routinier erlaubte sich auf der rutschigen Strecke keine Fehler, Teamkollege Eng übernahm schliesslich die Corvette für die zweite Rennhälfte. Auf abtrocknender Strecke stellte der Österreicher den zweiten Platz von Toni Seiler in der Amateurwertung sicher, die siebte Podiumsplatzierung in Amateurwertung für den zweifachen Amateurchampion in der laufenden Saison. „Bei den schwierigen Bedingungen in der ersten Rennhälfte bin ich kein unnötiges Risiko eingegangen. Nachdem wir beim letzten Rennen auf dem EuroSpeedway etwas Probleme mit dem Auto hatten, lief die Corvette hier wieder gewohnt.“
Im zweiten Rennen hatte Seiler dann Pech. Das Rennen endete für den Corvette-Fahrer bereits bevor es anfing. Startfahrer Philipp Eng ging von der vielversprechenden achten Position ins Rennen. Der Österreicher wurde aber bereits in der ersten Kurve vom Lamborghini von Peter Kox, dessen Teamkollegen Marc Hayek direkter Kontrahent von Seiler in der Amateurwertung ist, von der Strecke gedrängt. Dabei wurde die hintere Radaufhängung beschäftigt, Eng musste die Corvette schon in der ersten Runde abstellen.
„Leider war es hier wie schon so oft in dieser Saison“, sagte Seiler nach den beiden Rennen. „Wir hatten den Speed für gute Ergebnisse, aber das nötige Rennglück hat gefehlt. Nach dem Ergebnis im ersten Rennen hatten wir Hoffnung auf ein gutes Resultat im zweiten Rennen, doch wie schon so oft in dieser Saison haben uns übermotivierte Gegner abgeschossen.“
Für das Finale in Hockenheim hat sich Seiler nochmals viel vorgenommen. „Hockenheim ist am nächsten zu meiner Heimat, und daher eigentlich auch mein Heimrennen im ADAC GT Masters. Nach dem wir in dieser Saison schon so oft nah am Sieg in der Amateurwertung waren, hoffe ich, dass es in Hockenheim endlich klappt und wir die Saison dort mit zwei guten Ergebnissen beenden können.“
Zum zweiten Mal im ADAC GT Masters war in den Niederlanden Alfredo Saligari in der orange-farbenen Corvette Z06.R GT3 am Start, die sich der Schweizer mit seinem Landsmann Christoph Weber teilte. Im ersten Rennen sammelte das Schweizer-Duo erste Punkte in der Amateurwertung, im zweiten Rennen schieden Saligari/Weber bei schwierigen Streckenverhältnissen nach einem Dreher aus.
Die Premiere des ADAC GT Masters in den Alpen auf dem Red Bull Ring in Österreich hatte sich Toni Seiler etwas anders vorgestellt. Bereits im Training auf dem ehemaligen Österreichring zeigte sich, dass der von Toni Seiler und Teamkollege Philipp Eng gesteuerten Corvette Z06.R GT3 von Callaway Competition der Kurs in den Alpen liegt und ein Podiumsplatz in Reichweite gewesen wäre. Doch Zwischenfälle mit Konkurrenten vereitelten ein gutes Ergebnis von Seiler und seinem österreichischem Teamkollegen in beiden Rennen.
Das erste Rennen am Samstag endete für den amtierenden Amateurchampion Seiler bereits vorzeitig nach der ersten Runde. „In der Startrunde wurde ich von beiden Seiten getroffen. Dabei hat leider die Lenkung etwas abbekommen und ich musste an die Box“, erklärte ein tief enttäuschter Toni Seiler das frühe Aus.
Vielversprechender startete das zweite Rennen. Philipp Eng startete als Sechster und hielt sich bis kurz vor dem Fahrerwechsel mühelos in der Spitzengruppe. Dann verlor der Österreicher jedoch Motorleistung. Ein Wechsel des Zündkabels beim Pflichtboxenstopp behob das Problem und Seiler konnte in der zweiten Rennhälfte wieder mit voller V8-Power angreifen. Durch den längeren Boxenstopp hatte der Schweizer Routinier allerdings einige Position verloren und kämpfte im Mittelfeld mit einem Mercedes SLS. Wie schon so oft in dieser Saison wurde Seiler dann ein Opfer der rabiaten Fahrweise des Mercedes-Fahrers. Der drehte im Zweikampf die gelbe Corvette von Seiler um und vernichtete damit jegliche Chance auf eine gute Platzierung. „Ich bin extrem verärgert, dass ich wieder einmal Opfer der harten Fahrweise der Gegner geworden bin. Ich bin regelrecht abgeschossen worden. Der Verursacher wurde zwar von der Rennleitung zwar bestraft, das hilft uns aber am Ende auch nicht weiter.“
„Leider hatten wir das Problem mit dem Zündkabel. Dadurch haben wir Positionen verloren und im Mittelfeld des ADAC GT Masters wird nun Mal mit der Brechstange gekämpft. Da ist die Gefahr gross, dass es dann schon einmal schnell zu Zwischenfällen kommt. Ohne das Pech im zweiten Rennen bin ich mir sicher, dass ein Podiumsplatz in Reichweite war.“
Die nächste Chance auf ein gutes Ergebnis hat Seiler beim nächsten Lauf auf dem Eurospeedway Lausitz in drei Wochen vom 2. bis 4. September. An die Strecke bei Berlin hat Seiler beste Erinnerungen: Dort feierte er mit der gelben Corvette bereits zwei Siege im ADAC GT Masters. In der Amateurwertung des ADAC GT Masters liegt Seiler nach zehn von 16 Rennen weiterhin auf dem vierten Rang.
Beim ADAC GT Masters-Saisonhighlight auf dem Nürburgring im Rahmen des Truck-Grand-Prix war das Rennglück nach viel Pech in den letzten Rennen wieder auf der Seite von Toni Seiler. In einer Corvette Z06.R von Callaway Competition fuhr Seiler gemeinsam mit Teamkollege Philipp Eng aus Österreich im ersten von zwei Rennen auf Rang sieben und wurde Zweiter in der Amateurwertung.
Der Nürburgring war schon in der Vergangenheit ein erfolgreiches Terrain für Toni Seiler. Auch in diesem Jahr sah es so aus, als könne Seiler das Pech aus den letzten Rennen auf der legendären Strecke in der Eifel abstreifen. Das freie Training und das Zeittraining verlief schon vielversprechend für Seiler und Eng, die gute Leistung sollte sich im ersten Rennen fortsetzen. Toni Seiler startete von Position 16 und verlor im 40 Fahrzeuge starken Feld erst einige Plätze, kämpfte sich aber bis zum ahrerwechsel auf Philipp Eng wieder nach vorne. Der Österreicher zeigte sich dann in der zweiten Rennhälfte besonders zweikampfstark und brachte die gelbe Corvette auf Rang sieben ins Ziel. Seiler/Eng sammelten mit Rang sieben erstmals in dieser Saison Meisterschaftspunkte, in der Amateurwertung belegte Seiler Platz zwei und stand zum fünften Mal in der aktuellen Saison auf dem Amateur-Podium.
„Ich hatte am Start etwas Pech und habe keine Lücke gefunden“, sagte Toni Seiler nach dem Rennen. „Dann gab es eine Safety-Car-Phase genau in dem Moment, als unsere Reifen sehr gut funktionierten. Die Safety-Car-Phase hat verhindert, dass ich weitere Plätze gewinnen konnte. Nachdem wir in den letzten Rennen viel Pech hatten, bin ich auch sehr auf Sicherheit gefahren. Philip ist dann in der zweiten Rennhälfte fantastisch gefahren und hat uns noch bis auf Rang sieben nach vorne gebracht.“
In das zweite Rennen startete Eng in der gelben Corvette aus der dritten Startreihe und zeigte abermals eine starke Leistung. Doch zwei Runden nachdem Toni Seiler die in den Top-10 liegende Corvette von Eng übernommen hatte, schlug das Pech wieder zu. Wie schon so oft in dieser Saison wurde Seiler Opfer übermotivierter Gegner. Audi-Fahrer Luca Ludwig fuhr im Positionskampf auf das rechte Hinterrad der Corvette, Seiler musste das Rennen mit gebrochener Radaufhängung vorzeitig beenden. „Der Vorfall ist extrem ärgerlich, wir hätten problemlos in die Top-5 fahren können. Aber anstatt dessen wird unsere Corvette abgeräumt. Nicht nur das wir wertvolle Punkte verloren haben. Was mich extrem ärgert ist, dass die Rennleitung diesen im Fernsehen sehr deutlich zu sehenden Vorfall nicht bestraft hat.“
Nach dem deutlichen Aufwärtstrend auf dem Nürburgring heißt es für Toni Seiler nun zum nächsten Rennen schauen. In vier Wochen, vom 12. bis 14. August, gastiert das ADAC GT Masters erstmals in Österreich und startet auf dem wiedereröffneten Red-Bull-Ring. „Der Nürburgring war eine gute Strecke für Corvette und ich denke am Red-Bull-Ring wird es ähnlich sein. Ich hoffe, dass wir dort abermals in die Punkte fahren können.“
Das erste Auslandsrennen des ADAC GT Masters in der Saison 2011 brachte Toni Seiler (Bonstetten/CH) kein Glück. In den beiden Rennen im belgischen Zolder machte Seiler und Teamkollege Philipp Eng die Lenkung der Callaway Competition-Corvette Z06.R GT3 Sorgen. Nach vier aufeinanderfolgenden Podiumsplätzen in der Amateurwertung belegte Seiler im ersten Rennen auf der ehemaligen Formel 1-Strecke in Zolder den fünften Platz in der Amateurwertung und blieb im zweiten Rennen punktelos.
Das Rennen am Samstag musste Seiler nach einem Defekt im Zeittraining von ganz hinten in Angriff nehmen. Von der ersten Runde an startete Seiler eine Aufholjagd und machte bis zum Fahrerwechsel auf Philipp Eng ganze 10 Plätze gut. In der zweiten Rennhälfte erkämpfte Eng weitere acht Positionen, bis der Österreicher kurz vor dem Rennende ein Problem mit der Servolenkung bekam und einige Gegner aufgrund des schwer lenkbaren Auto ziehen lassen musste. Eng brachte die Corvette schliesslich auf Rang 20 ins Ziel. „Wenn die Servolenkung aussteigt, kann man in so einem Rennauto kaum das Lenkrad bewegen“, erklärte Seiler. „Man kann sich kaum vorstellen, wie viel Kraft man dafür benötigt. Es war eine tolle Leistung von Philipp, dass er es noch bis ins Ziel geschafft hat.“
In das Rennen am Sonntag startete Eng von Position 20 und lag schon nach der ersten Runden auf Position 16. Dann musste der Österreicher jedoch die Box ansteuern, um einen Defekt an der Lenkung beheben zu lassen. Die Reparatur kostete vier Runden und nahm dem Duo in der gelben Corvette somit jede Chance auf eine gute Platzierung. Was im Rennen noch möglich gewesen wäre, zeigte anschließend die schnellste Rennrunde von Philipp Eng.
„Ohne den erneuten Defekt der Lenkung hätten wir heute sicherlich Chancen auf eine gute Platzierung gehabt, denn unsere Corvette war sehr schnell“, so Seiler. „Die Defekte in den beiden Rennen hatten unterschiedliche Ursachen, aber leider die gleiche Auswirkung. Unsere Mechaniker hatten an diesem Wochenende leider sehr viel Arbeit, haben aber einen guten Job gemacht. Ich sehe die beiden Rennen in Zolder nun einfach als Training für das nächste Rennen auf dem Nürburgring. Am Nürburgring werden wir in jeden Fall wieder angreifen.“
Toni Seiler (Bonstetten/CH) durfte sich bei der zweiten Veranstaltung des ADAC GT Masters auf dem Sachsenring über eine weitere Podiumsplazierung freuen. Gemeinsam mit Teamkollege Philip Eng fuhr Seiler in einer Callaway Competition-Corvette Z06.R im zweiten Rennen am Sonntag bei schwierigen Streckenbedingungen auf den zweiten Platz in der Amateurwertung. Überschattet wurde das zweite ADAC GT Masters-Wochenende der Saison für Seiler allerdings von einer nicht passenden Fahrzeugeinstufung der Corvette, was sich auf der Berg- und Talbahn bei Chemnitz deutlich bemerkbar machte.
In das erste Rennen am Samstag startete Seiler von Position 19 und arbeitete sich nach dem Start kontinuierlich nach vorne. Nach der Übergab der Corvette an Teamkollege Eng zur Rennhalbzeit hatte der junge Österreicher zunächst einmal erst Pech. Im Zweikampf mit einem Konkurrenten drehte sich Eng und verlor fünf Plätze. Nach einer starken Aufholjagd brachte Eng die gelbe Corvette schliesslich noch auf Platz 12 ins Ziel, nur zwei Sekunden hinter dem Zehntplazierten. Seiler verpasste als vierter in der Amateurwertung den Sprung auf das Amateurpodium nur knapp. „Eigentlich bin ich ganz zufrieden mit dem Rennen“, so Seiler nach dem Rennen. „Ohne den Dreher wäre ein Platz in den Top-10 und ein Platz auf dem Podium in der Amateurwertung drin gelegen. Am Start war ich nach dem Überschlag eines Mercedes in der ersten Kurve erst ein wenig abgelenkt und ein Porsche konnte vorbeiziehen. Ich wollte dranbleiben, doch dann hatte ich ein Problem mit den Reifen. Es fühlte sich an wie ein schleichender Plattfuss und ich habe etwas Tempo rausgenommen. Es war dann allerdings doch alles o.k., nach dem Fahrerwechsel ist Philip dann abermals ein starkes Renen gefahren.“
Das Rennen am Sonntag startete nach einem Regenschauer kurz vor dem Start bei schwierigen Bedingungen auf rutschiger Strecke. Philip Eng nahm das Rennen trotz der nassen Piste auf profillosen Slicks in Angriff und macht Position um Position gut. Nachdem Toni Seiler die Corvette übernommen hatte, kämpfte der zweifache ADAC GT Masters-Amateurchampion mit einem Porsche um den dritten Platz in der Amateurwertung. „Der Porsche ist mit einem ziemlich riskanten Manöver an mir vorbeigezogen. Ich habe zurückgesteckt, sonst wäre eine Kollision unvermeidlich gewesen und habe mir nur gedacht: Du bekommst Deine Strafe noch.“ Wenige Runden später war es soweit, nach einem Fahrfehler dreht sich der Porsche von der Strecke und Toni Seiler setzte seinen nun vor ihm liegenden Landsmann Marc Hayek im Lamborghini unter Druck und zog vorbei. Das Rennen beendete Seiler auf Platz 11 und dem zweiten Platz in der Amateurwertung. „Ich hätte Hayek schon eher attackieren können, aber er hatte noch die besseren Reifen und ich wäre ohne Risiko nicht vorbeigekommen. Ich habe dann gewartet, mir ihn zurechtgelegt und schliesslich überholt.“
„Das Wochenende war nicht schlecht, ich könnte einigen Boden in der Amateurwertung gutmachen und liege dort nun auf dem fünften Rang, nur einen Punkt hinter dem viertplazierten. Allerdings hat sich an diesem Wochenende deutlich gezeigt, dass die Einstufung unserer Konkurrenz nicht passt. Die Corvette wurde zuletzt zu stark in der Leistung beschnitten, gerade in den Bergauf-Passagen fehlt uns deutlich Power. Ich hoffe dringend, dass dies bis zum nächsten Rennen in Zolder korrigiert wird.“
Toni Seiler (Bonstetten/CH) ist mit einer Podiumsplatzierung in die Motorsportsaison 2011 gestartet. Beim Auftakt des ADAC GT Masters in der Motorsport Arena Oschersleben am Osterwochenende startete Seiler in der Corvette Z06.R GT3 von Callaway Competition erstmals mit jungen Österreicher Philipp Eng. In den beiden Rennen am Sonntag und Montag fuhr Seiler in der Amateurwertung auf die Ränge drei und vier.
Die Gegner fühlten sich beim Saisonstart des ADAC GT Masters mit einem Starterfeld von 40 Fahrzeugen förmlich von der gelben Corvette angezogen. Gleich drei Mal wurde die Corvette von Seiler und Eng in den beiden Rennen am Osterwochenende zur Zielscheibe der Konkurrenz, Toni Seiler verlor dadurch zwei Mal den möglichen Sieg in der Amateurwertung. Im ersten Rennen am Ostersonntag hatten sich Seiler/Eng von Startplatz 19 kommend bis an die Top 10 herangekämpft und führten in der Amateurwertung, als Eng vier Runden vor dem Rennende vom zweitplatzierten Amateurfahrzeug angerempelt und umdreht wurden. Das Corvette-Duo verlor durch die gegnerische Attacke einige Positionen und kam auf Rang 15 ins Ziel, Seiler belegte noch Rang drei in der Amateurwertung.
Im zweiten Rennen ereilte Seiler das gleiche Schicksal wie am Tag zuvor. Die gelbe Corvette lag im letzten Renndrittel auf dem neunten Rang und auf Platz zwei in der Amateurwertung, als Seiler innerhalb weniger Runden gleich von zwei Mercedes umgedreht wurde. Seiler rettete sich nach den Attacken der Gegner, die von Rennleitung geahndet wurden, noch auf dem vierten Rang in der Amateurwertung und Gesamtposition 15 ins Ziel. „Philipp Eng hatte einen sehr guten Start, wir lagen in einer sehr aussichtsreichen Position“, sagte Seiler nach dem Rennen am Ostermontag. „Doch die beiden Rempler sind leider am Auto nicht spurlos vorbeigegangen, dadurch hatte sich die Spur verstellt und die Corvette war zum Rennende schwierig zu fahren.“
Dennoch zog Seiler eine positive Bilanz des ersten ADAC GT Masters-Wochenendes der Saison: „Eigentlich war es ein guter Start in die Saison, wenn man von den Zwischenfällen in beiden Rennen einmal absieht. Philipp Eng war in Oschersleben erstmals gemeinsam mit mir im ADAC GT Masters am Start und hat auf Anhieb in beiden Rennen eine hervorragende Leistung gezeigt. Schade nur, dass ich in beiden Rennen durch die etwas zu harte Gangart der Konkurrenz zwei mögliche Siege in der Amateurwertung verloren habe.“
Vor Beginn der Renn-Sasion 2011 von Toni Seiler steht seinen Fans, Sponsoren, Partner und Motorsport Fans eine neue Homepage zur Verfügung. Neben dem aktuellen Rennkalender, werden laufend aktuelle News und Bilder von Toni Seiler und seinem Rennteam auf dieser Seite publiziert.
Toni Seiler wünscht allen Motorsport Fans eine spannende und erfolgreiche Saison.