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Datum Auto Modus Ort Land Rang
25.04.2014 Corvette Z06 GT3R ADAC GT-Masters Oschersleben Deutschland 0
09.05.2014 Corvette Z06 GT3R ADAC GT-Masters Circuit Zandvoort Niederlande 0
23.05.2014 Corvette Z06 GT3R ADAC GT-Masters Lausitzring Deutschland 0
06.06.2014 Corvette Z06 GT3R ADAC GT-Masters Red Bull Ring Österreich 0
08.08.2014 Corvette Z06 GT3R ADAC GT-Masters Slovakia Ring Slowakei 0
29.08.2014 Corvette Z06 GT3R ADAC GT-Masters Nürburgring Deutschland 0
19.09.2014 Corvette Z06 GT3R ADAC GT-Masters Sachsenring Deutschland 0
03.10.2014 Corvette Z06 GT3R ADAC GT-Masters Hockenheim Deutschland 0

News

24.09.2013 | Seiler beim ADAC GT Masters-Finale mit Bleekemolen

Bild zu Seiler beim ADAC GT Masters-Finale mit Bleekemolen

Toni Seiler freut sich das Finale des ADAC GT Masters, in Hockenheim stehen am Wochenende die beiden letzten Rennen der Saison auf dem Programm. Zum Saisonende teilt sich Seiler seine Corvette Z06.R GT3 wieder mit Jeroen Bleekemolen. Gemeinsam mit dem Niederländer startete der Schweizer bereits beim Rennwochenende auf dem Nürburgring. Die Kombination war höchst erfolgreich: Seiler und Bleekemolen starteten in der Eifel im August von der Pole und holten einen zweiten Platz in der Gesamtwertung, Seiler gewann in beiden Läufen die Gentlemen-Wertung. Auf das Finalwochenende freut sich auch Remo Lips, der in der zweiten von Toni Seiler Racing und Callaway Competition eingesetzten gelben Corvette startet. Der 31-Jährige Lips will ebenso wie Seiler die Saison mit einem weiteren Klassensieg in der Gentlemen-Wertung beenden.


„Ich freue mich sehr, dass ich beim Finale wieder mit Jeroen Bleekemolen starte“, sagt Seiler. „Leider habe ich in diesem Jahr keine Chancen mehr auf einen weiteren Titel in der Gentlemen-Wertung, dafür hat mein Teamkollege Remo Lips allerdings noch theoretische Chancen. Nach der perfekten Zusammenarbeit mit Jeroen auf dem Nürburgring haben wir sofort vereinbart, auch beim Finale zusammen zu fahren. In Hockenheim wollen wir nochmals alles geben. Es wäre toll, wenn wir beim Finale nochmals die Chance haben, gemeinsam auf das Podium zu fahren. Wir werden in jedem Fall in Hockenheim nochmals angreifen.“


Remo Lips startet in Hockenheim in der zweiten gelben Corvette mit Unterstützung von Lennart Marioneck und hat noch mathematische Chancen auf den Titel in der Gentlemen-Wertung. Zwei Rennen vor dem Saisonende liegt der Schweizer auf Rang drei der Gentlemen-Tabelle mit 36 Punkten Rückstand.

06.08.2013 | Doppelsieg für Toni Seiler auf dem Nürburgring

Bild zu Doppelsieg für Toni Seiler auf dem Nürburgring

Doppelsieg in der Gentlemen-Wertung und ein zweiter Platz in der Gesamtwertung: Das ADAC GT Masters-Wochenende auf dem Nürburgring war ein voller Erfolg für Toni Seiler. Gemeinsam mit dem niederländischen Sportwagen-Ass Jeroen Bleekemolen, der erstmals an der Seite von Toni Seiler startete, fuhr der Schweizer Routinier mit seiner von Callaway Competition eingesetzten Corvette Z06.R auf dem Nürburgring seinen 20. und 21. Klassensieg in der Gentleman-Wertung ein und stand erstmals in der Saison 2013 auf dem Podium in der Gesamtwertung.

 

Corvette-Neuzugang Jeroen Bleekemolen sorgte schon im Qualifying für Furore und bewies mit der Pole Position für das zweite Rennen am Sonntag, dass die gelbe Corvette mit der Startnummer #18 auf dem Nürburgring zu den schnellsten Sportwagen im stark besetzten Feld des ADAC GT Masters zählte.

 

Im ersten Lauf am Samstag lief das Rennen optimal für Seiler. Nach dem Start setzte sich der 55-jährige an die zweite Position in der Gentlemen-Wertung hinter Teamkollege Remo Lips. Nach dem Fahrerwechsel übernahm Bleekemolen die Führung in der Klasse und fuhr den Gentlemen-Klassensieg auf einem 13. Gesamtrang sicher ins Ziel. „Remo Lips hatte einen etwas besseren Start“, sagte Toni Seiler. „Ich habe mich dann darauf konzentriert, die Reifen für Jeroen zu schonen, damit der in der zweiten Rennhälfte noch attackieren kann. Der Plan ist aufgegangen, Jeroen konnte dann in der zweiten Rennhälfte die Führung in der Gentlemen-Klasse übernehmen.“

 

Das zweite Rennen wurde dann zur grossen Show von Bleekemolen. Von der Pole Position lag der Niederländer in der ersten Rennhälfte souverän in Führung. Nach dem Fahrerwechsel setzte Seiler die starke Fahrt fort. Bis zum Fallen der Zielflagge musste Seiler nur einem BMW den Vortritt lassen und beendete das Rennen auf dem zweiten Gesamtrang. „Leider gab es zu Rennbeginn eine Safety-Car-Phase, dadurch konnten wir keinen so grossen Vorsprung wie geplant herausfahren“, sagte Bleekemolen nach dem Rennen. „Ohne die Safety-Car-Phase wäre heute sogar der Gesamtsieg machbar gewesen.“

 

„Ich bin sehr zufrieden mit dem Wochenende“, so Toni Seiler. „Im zweiten Rennen wurde es zum Rennende nochmals spannend, denn mein Teamkollege Diego Alessi hat von hinten Druck gemacht. Ich habe mich aber nicht nervös machen lassen, habe mich selbst beruhigt und keinen Fehler gemacht. Der Doppelsieg in der Gentlemen-Wertung und der zweite Platz im Gesamtklassement ist großartig.“

 

Schon am kommenden Wochenende steht das nächste Rennwochenende des ADAC GT Masters auf dem Programm. Auf dem Red Bull Ring in Österreich startet das ADAC GT Masters in die zweite Saisonhälfte. „Der Red Bull Ring sollte unserer Corvette liegen, dort wollen wir angreifen und zwei weitere Top-Ergebnisse einfahren“, kündigt Seiler an.

 

Nicht nur Toni Seiler erlebte auf dem Nürburgring das bisher erfolgreichste Rennwochenende der Saison, sondern auch Remo Lips und Lennart Marioneck in der zweiten von Toni Seiler Racing und Callaway Competition gemeinsam eingesetzten Corvette Z06.R GT3. Im ersten Rennen fuhren Lips/Marioneck auf Rang zwei und zweiten Lauf auf Rang drei der Gentlemen-Wertung.

02.10.2012 | Starkes Ergebnis für Lips und Seiler beim Finale

Bild zu Starkes Ergebnis für Lips und Seiler beim Finale

Guter Saisonabschluss für Remo Lips und Toni Seiler beim Finale des ADAC GT Masters in Hockenheim. In der von Toni Seiler Racing gemeinsam mit Callaway Competition eingesetzten Corvette Z06.R fuhr Remo Lips mit Unterstützung von Frank Schmickler im vorletzten Saisonlauf beim Finalwochenende zu seinem bisher besten Ergebnis im ADAC GT Masters. Als Zweiter in der Amateurwertung schaffte Lips den Sprung auf das Amateurpodium. Im letzten Rennen der Saison 2012 stand dann auch Toni Seiler ein weiteres Mal auf dem Amateurpodium.

 

„Ich bin zufrieden mit meinem zweiten Platz beim Finale, aber um so mehr freut mich die starke Leistung von Remo Lips. Er ist an diesem Wochenende der Star in unserem Team und steht erstmals auf dem Podium“, sagte Toni Seiler nach dem Finale. Im ersten Lauf am Samstag setzte sich Lips in seiner gelben Callaway-Corvette schon direkt nach dem Start an die zweite Position in der Amateurwertung, in der zweiten Rennhälfte brachte Schmickler das gute Ergebnis ins Ziel.

 

„Endlich hat einmal alles gepasst und ich habe den Sprung auf das Podium geschafft“, jubelte Lips nach dem Rennen. „Wir hatten in dieser Saison bereits viele gute Rennen, aber oft auch etwas Pech. Ich bin erleichtert, dass unsere gute Leistung nun endlich Früchte trägt. In der Startphase habe ich schon einige Treffer auf das Auto bekommen, aber zum Glück hat unsere Corvette gehalten.“ Nach dem guten Ergebnis am Samstag hatten Lips/Schmickler am Sonntag Pech. Ein loses Rad erforderte einen unplanmässigen Boxenstopp und brachte grossen Zeitverlust. Lips wurde noch als Sechster bei den Amateuren gewertet.

 

Eine schwierige Ausgangsposition lag in beiden Läufen vor Toni Seiler. Nach einem Motorschaden am Trainingsfreitag mussten Seiler und Kechele auf das Qualifying verzichten und in beide Rennen von hinten starten. Nach einem starken Start von Seiler im ersten Rennen vereitelte ein Defekt am Antriebstrang ein mögliches gutes Ergebnis, besser lief es im zweiten Rennen: Vom Ende des Feldes kämpften sich Seiler/Kechele auf Gesamtrang 14 nach vorn, in der Amateurwertung verpasste Seiler einen weiteren Saisonsieg und wurde Zweiter. „Der Sieg wäre heute drin gelegen, aber ich hatte etwas Probleme mit der Drosselklappe und musste daher Kristian Poulsen den Vortritt lassen. Der zweite Platz ist ein versöhnlicher Saisonabschluss, damit konnte ich meinen dritten Rang in der Amateurmeisterschaft festigen.“

 

Toni Seiler fuhr in der Saison 2012 zwei Siege in der Amateurwertung ein, stand weitere vier Mal auf dem Amateurpodium und beendete die Saison als Dritter in der Meisterschaft. Remo Lips beendete seine erste volle Saison im ADAC GT Masters als Siebter in der Amateurwertung.

28.08.2012 | Zweiter Saisonsieg für Toni Seiler

Bild zu Zweiter Saisonsieg für Toni Seiler

„Der Lausitzring hat uns bisher immer Glück gebracht“, freute sich Toni Seiler am Sonntag nach dem ADAC GT Masters-Rennen auf der Rennstrecke bei Dresden. In seiner Callaway Competition-Corvette Z06.R GT3 fuhr Seiler gemeinsam mit Teamkollege Frank Kechele beim sechsten ADAC GT Masters-Rennwochenende der Saison 2012 zu seinem zweiten Saisonsieg in der Amateurwertung.

 

Der insgesamt 19. Sieg von Toni Seiler in der Amateurwertung des ADAC GT Masters war das Ergebnis harter Arbeit. Am Trainingsfreitag holte Seiler und Kechele ein ähnliches Problem ein, wie beim Rennen zuvor auf dem Red Bull Ring. Ein Riemen am Motor war gerissen. Das Callaway-Team kam dem Problem auf die Spur. Dennoch, knapp bemessene Trainingszeit ging verloren.

Im ersten Rennen arbeitete sich Seiler nach dem Start gut nach vorn und übergab die gelbe Corvette auf Rang 23 liegend an Frank Kechele, bevor der die starke Aufholjagd nach Elektronikproblemen nicht fortsetzen konnte. „Ein Problem mit der Drosselklappe, teilweise nahm der Motor nur zu 60% Gas an“, berichtete Kechele. Die magere Ausbeute am Samstag war so nur ein siebter Rang bei den Amateuren und ein 21. Gesamtrang.

 

Problemlos verlief dann allerdings das Rennen am Sonntag. Kechele fuhr die Corvette zeitweise auf Rang fünf nach vorn. Nach dem Fahrerwechsel verlor Seiler einige Positionen, lag aber auf dem zweiten Rang in der Amateurwertung. Kurz vor dem Rennende übernahm Seiler dann die Spitze in der Amateurwertung, als der führende Porsche nach Bremsproblemen in den Kies rutschte und fuhr auf dem 13. Gesamtrang zum zweiten Saisonsieg in der Amateurwertung. Auf der Zielgeraden wurde es für Seiler allerdings nochmals eng, denn der zweitplatzierte Aston Martin kam dem Schweizer bedrohlich nah, Seiler überquerte die Ziellinie knappe 0,6 Sekunden vor dem Aston Martin. „Der Aston Martin hat in den letzten Runden mit grossen Schritten aufgeholt. Ich musste mich sehr anstrengen, um noch als Sieger über die Ziellinie zu fahren“, sagte Seiler nach dem Rennen.

 

„Das Callaway-Team hat an diesem Wochenende wieder perfekte Arbeit geleistet. Nach zwei Tagen, an denen uns die Technik etwas geärgert hat, hatten wir heute ein problemloses Rennen und wurden mit einem guten Resultat belohnt. Nur etwas Schade, dass wir am Freitag etwas Trainingszeit durch die Technik verloren haben, denn gerade als Amateurfahrer ist man in dieser harten Meisterschaft auf jede Sekunde im Auto angewiesen.“

 

In einer zweiten, von Toni Seiler Racing und Callaway Competition eingesetzten Corvette Z06.R GT3 fuhren der Schweizer Remo Lips und Frank Schmickler in beiden Rennen auf Rang 20. Lips wurde in beiden Läufen auf Rang fünf bei den Amateuren gewertet.

 

Der zweifache Amateurchampion Toni Seiler festigte mit dem zweiten Saisonsieg bei den Amateuren bei vier noch ausstehenden Rennen seinen dritten Rang im Amateur-Championat. Remo Lips liegt in der Amateurwertung auf Rang acht. Das vorletzte Rennwochenende der Saison 2012 findet vom 14. bis 16. September auf der Grand-Prix-Strecke des Nürburgring statt.

13.08.2012 | Toni Seiler siegt in der Amateurwertung

Bild zu Toni Seiler siegt in der Amateurwertung

In den Bergen ist Toni Seiler zu Hause: Das zeigte sich beim Gastspiel des ADAC GT Masters auf dem Red Bull Ring in Österreich, als Seiler im zweiten Rennen am Sonntag vor einem traumhaften Alpenpanorama zum ersten Saisonsieg in der Amateurwertung fuhr. Gemeinsam mit Frank Kechele brachte Toni Seiler die Corvette Z06.R GT3 von Callaway Competition auf dem starken sechsten Platz im Gesamtklassement ins Ziel.

 

Das Rennwochenende in der Steiermark verlief allerdings nicht unproblematisch für Seiler und Kechele, um so süsser schmeckte am Sonntag der Siegerchampagner. Am Trainingsfreitag wurden Seiler und Kechele von kleineren technischen Problemen genarrt. Das Callaway-Team arbeitete unermüdlich an der Corvette, die harte Arbeit blieb aber zumindest im ersten Rennen unbelohnt, als Seiler und Kechele ausschieden.

 

Besser lief es für Seiler und Kechele am Sonntag im zweiten Lauf. Kechele lag in der Startphase auf Rang 12, nach einem schnellen und fehlerlosen Boxenstopp der Callaway-Boxencrew lag Seiler in der zweiten Rennhälfte auf dem siebten Rang und konnte bis zum Schluss noch eine Position gewinnen. Mit Rang sechs holte Seiler seinen ersten Saisonsieg in der Amateurwertung, der insgesamt 18. Erfolg des zweifachen Amateurchampions aus der Schweiz im ADAC GT Masters.

 

„Ich muss dem Callaway-Team und ganz besonders meiner tschechischen Mechanikercrew einen grossen Dank aussprechen, dieser Erfolg gebührt ihnen“, sagte Seiler nach der Champagnerdusche auf dem Podium. „Wir hatten kein leichtes Wochenende und es lief am Freitag und Samstag nicht optimal für uns. Aber dank deren unermüdlicher Arbeit konnten wir heute dieses sehr gute Ergebnis einfahren.“

 

In der Amateurwertung des ADAC GT Masters liegt Toni Seiler auf Rang drei. Das nächste Rennen des ADAC GT Masters findet bereits vom 24. bis 26. August auf dem Lausitzring statt. Auf dem Lausitzring konnte Toni Seiler in der Vergangenheit bereits zwei Siege im ADAC GT Masters einfahren.

 

In einer zweiten, von Callaway Competition und Toni Seiler Racing eingesetzten Corvette Z06.R GT3 starteten auf dem Red Bull Ring Remo Lips und Mario Dablander. Im ersten Rennen schieden Lips/Dablander nach einem Kontakt beim Start aus, im zweiten Rennen erreichten die beiden Piloten der gelben Corvette mit der Nummer 17 Rang 23.

11.06.2012 | Starkes Wochenende von Toni Seiler auf dem Sachsenring

Bild zu Starkes Wochenende von Toni Seiler auf dem Sachsenring

Zwei Mal Punkte, ein hervorragender fünfter Platz und zwei Mal als Zweiter auf dem Podium der Amateurwertung: Das ist die Erfolgsbilanz von Toni Seiler im ADAC GT Masters auf dem Sachsenring. Auf der anspruchvollen Berg- und Talbahn bei Chemnitz zeigte sich, das vor allem Erfahrung und Streckenkenntnis zählt, und die konnten Seiler und Teamkollege Frank Kechele in die Waagschale werfen. Einem zehnten Rang im ersten Rennen am Samstag folgte in der Corvette Z06.R GT3 von Callaway Competition im Sonntagsrennen ein beachtlicher fünfter Platz im knapp 40 Fahrzeuge starken Feld des ADAC GT Masters.

 

Im ersten Lauf am Samstag gelang Seiler und Kechele eine starke Aufholjagd. Von Startplatz 21 arbeitete sich das Corvette-Duo im ersten Lauf bis in die Top-Zehn vor und sammelten den ersten Meisterschaftspunkt in der Saison 2011. Ein zweiter Platz in der Amateurwertung rundete das gute Ergebnis ab. „Ich hatte einen guten Start, kam aber dann an einem vor mir liegenden Mercedes nicht vorbei und auch ein Porsche hat mich aufgehalten“, sagte Seiler. „Frank hat das Rennen dann sehr gut zu Ende gefahren. Einige Änderungen, die wir am Auto für das Rennen vorgenommen, haben sich ausgezahlt. Wir sind sehr zufrieden mit dem Ergebnis.“

 

In das Sonntagsrennen startete die gelbe Corvette vom vielversprechendem zwölften Platz. Dabei waren die Startplätze im ADAC GT Masters bisher noch nie so hart umkämpft für das zweite Rennen auf dem Sachsenring: Nicht weniger als 23 Sportwagen lagen im Qualifying innerhalb von nur einer Sekunde. Frank Kechele gelang ein guter Start, nach drei Runden lag die gelbe Corvette bereits auf Position acht. Bis zur Rennhalbzeit war Kechele schon Fünfter. Toni Seiler verteidigte Platz fünf in der zweiten Rennhälfte erfolgreich und stellte das bisher beste Ergebnis für die Corvette mit der Startnummer #18 in dieser Saison sicher. Wie schon im Samstagrennen schaffte Seiler als Zweiter bei den Amateuren den Sprung auf das Podium der Amateurwertung. „Es war ein hartes Rennen, denn der Druck der Verfolger von hinten war die ganze Zeit da“, war Seiler mit dem Ergebnis auf dem anspruchsvollen Sachsenring zufrieden.

 

Durch die beiden zweiten Plätze in der Amateurwertung verbesserte sich Seiler in der Amateur-Gesamtwertung um eine Position auf Platz drei und verkürzte den Rückstand auf den Zweiten.

 

In der zweiten, von Toni Seiler Racing und Callaway Competition eingesetzten Corvette Z06.R GT3 starteten auf dem Sachsenring Remo Lips und Frank Schmickler. Im ersten Lauf schieden Lips/Schmickler aus, im zweiten Lauf fuhren das Duo in der WEG-Corvette auf Rang 19. Damit verpasste Lips als Vierter in der Amateurwertung nur knapp den Sprung auf das Amateurpodium und liegt nach sechs Rennen nun auf Gesamtrang acht bei den Amateuren.

07.05.2012 | Toni Seiler kämpft auf toller Naturrennstrecke

Bild zu Toni Seiler kämpft auf toller Naturrennstrecke

Auch nach mehr als 30 Jahren im europäischen Motorsport gibt es für Toni Seiler noch Überraschungen. Nach langer Pause startete Toni Seiler erstmals wieder im niederländischen Zandvoort, einer anspruchsvollen Naturrennstrecke in den Nordseedünen. „Die Strecke ist fantastisch, eine richtige Fahrerstrecke und kein Vergleich zu vielen modernen, aber teilweise sterilen Rennstrecken“, schwärmte Seiler. „Zuletzt war ich vor 30 Jahren hier, damals war die Streckenführung noch eine ganz andere. Die Strecke macht enorm viel Spass und ist fahrerisch sehr anspruchsvoll.“ Nicht nur die Strecke machte Seiler und Teamkollege Frank Kechele in der Corvette Z06.R von Callaway Competition viel Freude, auch das Ergebnis passte am Ende mit einem zweiten und vierten Platz in der Amateurwertung.

 

Im ersten Lauf auf der ehemaligen Formel 1-Strecke belegte Seiler den zweiten Platz in der Amateurwertung und kam zusammen mit Frank Kechele als 17. ins Ziel. „Ich hing leider recht lange hinter einem Mercedes fest, sonst hätte es vielleicht noch mit dem Sieg bei den Amateuren klappen können“, so der zweifache Amateurchampion nach dem Rennen.

 

Viel Fernsehzeit bekam die gelbe Callaway-Corvette von Toni Seiler im zweiten Lauf am Sonntag. Frank Kechele lag in der Startphase in der Spitzengruppe auf Rang fünf, hatte dann aber einen spektakulären High-Speed-Ausritt in das Kiesbett in der Zieleingangskurve und fiel auf Platz elf zurück. Toni Seiler brachte die Corvette auf Rang dreizehn ins Ziel, wurde aber aufgrund eines Kontaktes mit dem Lamborghini von Marc Hayek mit einer 30-Sekunden-Strafe belegt und als 15. gewertet. In der Amateurwertung belegte Seiler Rang vier.

 

„Der Rempler mit Marc Hayek tut mir sehr leid, denn Marc ist nicht nur Landsmann, sondern auch ein sehr fairer Sportsmann“, entschuldigte sich Seiler. „In der Kurve wurden gelbe Flaggen geschwenkt, die ich erst spät gesehen habe. Ich war spät auf der Bremse und es hat nicht mehr gereicht. Allerdings wurde ich im Rennen auch Opfer von zwei Remplern, es wurde generell sehr ruppig gefahren. Am Ende stand so die Lenkung schief, und ich musste kämpfen wie ein Löwe, um meine Position zu verteidigen.“

 

Erstmals im gleichen Look wie die Startnummer #18 von Toni Seiler und Frank Kechele gingen in den Niederlanden Remo Lips und Frank Schmickler in der Startnummer #17 an den Start. Die Corvette von Lips/Schmickler trat in Zandvoort erstmals im Stand von 2012 an und wurde erst am Freitag fertig. Im ersten Rennen hatten Lips/Schmickler noch ein technisches Problem, das einen Extra-Stopp kostete. Problemlos verlief dann aber in Lauf zwei, als die Corvette auf dem guten 16. Platz ins Ziel kam.

 

In der Amateurwertung liegt Toni Seiler nach vier Rennen auf dem vierten Rang. Der nächste Lauf des ADAC GT Masters findet in vier Wochen auf dem Sachsenring (8. – 10.06.) bei Chemnitz statt.

04.10.2011 | Toni Seiler zum Saisonende nochmals auf dem Podium

Bild zu Toni Seiler zum Saisonende nochmals auf dem  Podium

Die ADAC GT Masters-Saison 2011 endete für Toni Seiler in Hockenheim vor 33.200 Zuschauern mit einem lachenden und einem weinenden Auge. Im vorletzten Saisonrennen am Samstag stand der Rekordstarter im ADAC GT Masters ein weiteres Mal auf dem Podium der Amateurwertung, im Rennen am Sonntag schied Teamkollege Philipp Eng aus Österreich nach einem starken Rennbeginn auf Position vier liegend mit einem technischen Problem aus. 

 

In den vorletzten Saisonlauf am Samstag startete Toni Seiler aus dem Mittelfeld von Startplatz 22. „Es ging teilweise sehr ruppig zu. Einige Konkurrenten haben eine sehr harte Fahrweise und ich musste mehrfach von der Strecke, um eine Kollision zu vermeiden. Daher habe ich in der ersten Rennhälfte auf Sicherheit gesetzt“, so Seiler. Das Rennen beendeten Seiler und Eng schliesslich auf Rang 11, das sicherte Seiler Platz drei in der Amateurwertung und die insgesamt achte Podiumsplatzierung in der Amateurwertung im 15. Rennen der Saison. 

 

Das letzte ADAC GT Master-Rennen 2011 am Sonntag bei traumhaften Spätsommerwetter startet vielversprechend, Philipp Eng ging von Startplatz vier aus in das Rennen und übernahm sofort hinter dem neuen Champion und Vizechampion in der ersten Runde Platz drei. Die starke Vorstellung von Eng hielt leider nur vier Runden, dann musste der Österreicher die gelbe Corvette schwer enttäuscht mit einem Motorproblem an die Box lenken. Eng ging zwar nochmals wieder zurück auf die Strecke, als aber abermals Probleme auftraten, beendete der Corvette-Pilot das Rennen vorzeitig. 

 

„Die Corvette lief nur noch auf sieben Zylindern“, erklärte Toni Seiler. „Durch den Boxenstopp haben wir zwei Runden verloren. Da habe ich beschlossen, dass wir aufhören. Allerdings nur für heute, in der nächsten Saison greifen wir wieder voll an! In diesem Jahr hatten wir zum Teil sehr viel Pech, einige unnötige Aktionen von Gegnern haben uns gerade in einer verhexten zweiten Saisonhälfte viele gute Positionen und Punkte gekostet. Ich muss mich aber bei meinem Team für die Saison 2011 und auch bei meinem Teamkollegen Philipp Eng bedanken, der eine ganz starke erste Saison im ADAC GT Masters gefahren ist.“ 

 

In der zweiten von Toni Seiler Racing zusammen mit Callaway Competition eingesetzten orange-farbenen Corvette Z06.R GT3 starteten in Hockenheim Alfredo Saligari und der zweifache VLN-Meister Wolf Silvester. Das erste Rennen beendeten Saligari/Silvester auf Rang 24, das zweite Rennen endete nach einem Ausrutscher in das Kiesbett des Motodroms bereits vorzeitig.

20.09.2011 | Licht und Schatten für Toni Seiler in Assen

Bild zu Licht und Schatten für Toni Seiler in Assen

Das vorletzte ADAC GT Masters-Rennwochenende der Saison 2011 war für Toni Seiler wieder einmal ein Abziehbild einer schwierigen Saison. Nach einem Hoffnungsschimmer mit einem zweiten Platz in der Amateurwertung im ersten Rennen in der Corvette Z06.R von Callaway Competition wurde die gelbe Corvette im zweiten Rennen einmal wieder zur Zielscheibe der Konkurrenz und schied vorzeitig aus.
 
Das launische Wetter im Norden von Holland erschwerte das Rennen von Toni Seiler im ersten Lauf am Samstag. Nach gut zehn Rennminuten setzte Regen ein und verwandelte den schnellen TT Circuit in eine Rutschbahn. Da der Schauer nur von kurzer Dauer war, blieb Seiler bei schwierigen Bedingungen mit profillosen Slicks auf der Strecke. Der Routinier erlaubte sich auf der rutschigen Strecke keine Fehler, Teamkollege Eng übernahm schliesslich die Corvette für die zweite Rennhälfte. Auf abtrocknender Strecke stellte der Österreicher den zweiten Platz von Toni Seiler in der Amateurwertung sicher, die siebte Podiumsplatzierung in Amateurwertung für den zweifachen Amateurchampion in der laufenden Saison. „Bei den schwierigen Bedingungen in der ersten Rennhälfte bin ich kein unnötiges Risiko eingegangen. Nachdem wir beim letzten Rennen auf dem EuroSpeedway etwas Probleme mit dem Auto hatten, lief die Corvette hier wieder gewohnt.“
 
Im zweiten Rennen hatte Seiler dann Pech. Das Rennen endete für den Corvette-Fahrer bereits bevor es anfing. Startfahrer Philipp Eng ging von der vielversprechenden achten Position ins Rennen. Der Österreicher wurde aber bereits in der ersten Kurve vom Lamborghini von Peter Kox, dessen Teamkollegen Marc Hayek direkter Kontrahent von Seiler in der Amateurwertung ist, von der Strecke gedrängt. Dabei wurde die hintere Radaufhängung beschäftigt, Eng musste die Corvette schon in der ersten Runde abstellen.
 
„Leider war es hier wie schon so oft in dieser Saison“, sagte Seiler nach den beiden Rennen. „Wir hatten den Speed für gute Ergebnisse, aber das nötige Rennglück hat gefehlt. Nach dem Ergebnis im ersten Rennen hatten wir Hoffnung auf ein gutes Resultat im zweiten Rennen, doch wie schon so oft in dieser Saison haben uns übermotivierte Gegner abgeschossen.“
 
Für das Finale in Hockenheim hat sich Seiler nochmals viel vorgenommen. „Hockenheim ist am nächsten zu meiner Heimat, und daher eigentlich auch mein Heimrennen im ADAC GT Masters. Nach dem wir in dieser Saison schon so oft nah am Sieg in der Amateurwertung waren, hoffe ich, dass es in Hockenheim endlich klappt und wir die Saison dort mit zwei guten Ergebnissen beenden können.“
 
Zum zweiten Mal im ADAC GT Masters war in den Niederlanden Alfredo Saligari in der orange-farbenen Corvette Z06.R GT3 am Start, die sich der Schweizer mit seinem Landsmann Christoph Weber teilte. Im ersten Rennen sammelte das Schweizer-Duo erste Punkte in der Amateurwertung, im zweiten Rennen schieden Saligari/Weber bei schwierigen Streckenverhältnissen nach einem Dreher aus.

16.08.2011 | Toni Seiler mit viel Pech bei Alpenpremiere

Bild zu Toni Seiler mit viel Pech bei Alpenpremiere

Die Premiere des ADAC GT Masters in den Alpen auf dem Red Bull Ring in Österreich hatte sich Toni Seiler etwas anders vorgestellt. Bereits im Training auf dem ehemaligen Österreichring zeigte sich, dass der von Toni Seiler und Teamkollege Philipp Eng gesteuerten Corvette Z06.R GT3 von Callaway Competition der Kurs in den Alpen liegt und ein Podiumsplatz in Reichweite gewesen wäre. Doch Zwischenfälle mit Konkurrenten vereitelten ein gutes Ergebnis von Seiler und seinem österreichischem Teamkollegen in beiden Rennen.
 
Das erste Rennen am Samstag endete für den amtierenden Amateurchampion Seiler bereits vorzeitig nach der ersten Runde. „In der Startrunde wurde ich von beiden Seiten getroffen. Dabei hat leider die Lenkung etwas abbekommen und ich musste an die Box“, erklärte ein tief enttäuschter Toni Seiler das frühe Aus.
 
Vielversprechender startete das zweite Rennen. Philipp Eng startete als Sechster und hielt sich bis kurz vor dem Fahrerwechsel mühelos in der Spitzengruppe. Dann verlor der Österreicher jedoch Motorleistung. Ein Wechsel des Zündkabels beim Pflichtboxenstopp behob das Problem und Seiler konnte in der zweiten Rennhälfte wieder mit voller V8-Power angreifen. Durch den längeren Boxenstopp hatte der Schweizer Routinier allerdings einige Position verloren und kämpfte im Mittelfeld mit einem Mercedes SLS. Wie schon so oft in dieser Saison wurde Seiler dann ein Opfer der rabiaten Fahrweise des Mercedes-Fahrers. Der drehte im Zweikampf die gelbe Corvette von Seiler um und vernichtete damit jegliche Chance auf eine gute Platzierung. „Ich bin extrem verärgert, dass ich wieder einmal Opfer der harten Fahrweise der Gegner geworden bin. Ich bin regelrecht abgeschossen worden. Der Verursacher wurde zwar von der Rennleitung zwar bestraft, das hilft uns aber am Ende auch nicht weiter.“
 
„Leider hatten wir das Problem mit dem Zündkabel. Dadurch haben wir Positionen verloren und im Mittelfeld des ADAC GT Masters wird nun Mal mit der Brechstange gekämpft. Da ist die Gefahr gross, dass es dann schon einmal schnell zu Zwischenfällen kommt. Ohne das Pech im zweiten Rennen bin ich mir sicher, dass ein Podiumsplatz in Reichweite war.“
 
Die nächste Chance auf ein gutes Ergebnis hat Seiler beim nächsten Lauf auf dem Eurospeedway Lausitz in drei Wochen vom 2. bis 4. September. An die Strecke bei Berlin hat Seiler beste Erinnerungen: Dort feierte er mit der gelben Corvette bereits zwei Siege im ADAC GT Masters. In der Amateurwertung des ADAC GT Masters liegt Seiler nach zehn von 16 Rennen weiterhin auf dem vierten Rang.

11.07.2011 | Toni Seiler wieder auf dem Podium

Bild zu Toni Seiler wieder auf dem Podium

Beim ADAC GT Masters-Saisonhighlight auf dem Nürburgring im Rahmen des Truck-Grand-Prix war das Rennglück nach viel Pech in den letzten Rennen wieder auf der Seite von Toni Seiler. In einer Corvette Z06.R von Callaway Competition fuhr Seiler gemeinsam mit Teamkollege Philipp Eng aus Österreich im ersten von zwei Rennen auf Rang sieben und wurde Zweiter in der Amateurwertung.

Der Nürburgring war schon in der Vergangenheit ein erfolgreiches Terrain für Toni Seiler. Auch in diesem Jahr sah es so aus, als könne Seiler das Pech aus den letzten Rennen auf der legendären Strecke in der Eifel abstreifen. Das freie Training und das Zeittraining verlief schon vielversprechend für Seiler und Eng, die gute Leistung sollte sich im ersten Rennen fortsetzen. Toni Seiler startete von Position 16 und verlor im 40 Fahrzeuge starken Feld erst einige Plätze, kämpfte sich aber bis zum  ahrerwechsel auf Philipp Eng wieder nach vorne. Der Österreicher zeigte sich dann in der zweiten Rennhälfte besonders zweikampfstark und brachte die gelbe Corvette auf Rang sieben ins Ziel. Seiler/Eng sammelten mit Rang sieben erstmals in dieser Saison Meisterschaftspunkte, in der Amateurwertung belegte Seiler Platz zwei und stand zum fünften Mal in der aktuellen Saison auf dem Amateur-Podium.


„Ich hatte am Start etwas Pech und habe keine Lücke gefunden“, sagte Toni Seiler nach dem Rennen. „Dann gab es eine Safety-Car-Phase genau in dem Moment, als unsere Reifen sehr gut funktionierten. Die Safety-Car-Phase hat verhindert, dass ich weitere Plätze gewinnen konnte. Nachdem wir in den letzten Rennen viel Pech hatten, bin ich auch sehr auf Sicherheit gefahren. Philip ist dann in der zweiten Rennhälfte fantastisch gefahren und hat uns noch bis auf Rang sieben nach vorne gebracht.“


In das zweite Rennen startete Eng in der gelben Corvette aus der dritten Startreihe und zeigte abermals eine starke Leistung. Doch zwei Runden nachdem Toni Seiler die in den Top-10 liegende Corvette von Eng übernommen hatte, schlug das Pech wieder zu. Wie schon so oft in dieser Saison wurde Seiler Opfer übermotivierter Gegner. Audi-Fahrer Luca Ludwig fuhr im Positionskampf auf das rechte Hinterrad der Corvette, Seiler musste das Rennen mit gebrochener Radaufhängung vorzeitig beenden. „Der Vorfall ist extrem ärgerlich, wir hätten problemlos in die Top-5 fahren können. Aber anstatt dessen wird unsere Corvette abgeräumt. Nicht nur das wir wertvolle Punkte verloren haben. Was mich extrem ärgert ist, dass die Rennleitung diesen im Fernsehen sehr deutlich zu sehenden Vorfall nicht bestraft hat.“


Nach dem deutlichen Aufwärtstrend auf dem Nürburgring heißt es für Toni Seiler nun zum nächsten Rennen schauen. In vier Wochen, vom 12. bis 14. August, gastiert das ADAC GT Masters erstmals in Österreich und startet auf dem wiedereröffneten Red-Bull-Ring. „Der Nürburgring war eine gute Strecke für Corvette und ich denke am Red-Bull-Ring wird es ähnlich sein. Ich hoffe, dass wir dort abermals in die Punkte fahren können.“

12.06.2011 | Technik narrt Toni Seiler in Zolder

Bild zu Technik narrt Toni Seiler in Zolder

Das erste Auslandsrennen des ADAC GT Masters in der Saison 2011 brachte Toni Seiler (Bonstetten/CH) kein Glück. In den beiden Rennen im belgischen Zolder machte Seiler und Teamkollege Philipp Eng die Lenkung der Callaway Competition-Corvette Z06.R GT3 Sorgen. Nach vier aufeinanderfolgenden Podiumsplätzen in der Amateurwertung belegte Seiler im ersten Rennen auf der ehemaligen Formel 1-Strecke in Zolder den fünften Platz in der Amateurwertung und blieb im zweiten Rennen punktelos.
 
Das Rennen am Samstag musste Seiler nach einem Defekt im Zeittraining von ganz hinten in Angriff nehmen. Von der ersten Runde an startete Seiler eine Aufholjagd und machte bis zum Fahrerwechsel auf Philipp Eng ganze 10 Plätze gut. In der zweiten Rennhälfte erkämpfte Eng weitere acht Positionen, bis der Österreicher kurz vor dem Rennende ein Problem mit der Servolenkung bekam und einige Gegner aufgrund des schwer lenkbaren Auto ziehen lassen musste. Eng brachte die Corvette schliesslich auf Rang 20 ins Ziel. „Wenn die Servolenkung aussteigt, kann man in so einem Rennauto kaum das Lenkrad bewegen“, erklärte Seiler. „Man kann sich kaum vorstellen, wie viel Kraft man dafür benötigt. Es war eine tolle Leistung von Philipp, dass er es noch bis ins Ziel geschafft hat.“
 
In das Rennen am Sonntag startete Eng von Position 20 und lag schon nach der ersten Runden auf Position 16. Dann musste der Österreicher jedoch die Box ansteuern, um einen Defekt an der Lenkung beheben zu lassen. Die Reparatur kostete vier Runden und nahm dem Duo in der gelben Corvette somit jede Chance auf eine gute Platzierung. Was im Rennen noch möglich gewesen wäre, zeigte anschließend die schnellste Rennrunde von Philipp Eng.
 
„Ohne den erneuten Defekt der Lenkung hätten wir heute sicherlich Chancen auf eine gute Platzierung gehabt, denn unsere Corvette war sehr schnell“, so Seiler. „Die Defekte in den beiden Rennen hatten unterschiedliche Ursachen, aber leider die gleiche Auswirkung. Unsere Mechaniker hatten an diesem Wochenende leider sehr viel Arbeit, haben aber einen guten Job gemacht. Ich sehe die beiden Rennen in Zolder nun einfach als Training für das nächste Rennen auf dem Nürburgring. Am Nürburgring werden wir in jeden Fall wieder angreifen.“

16.05.2011 | Toni Seiler wieder auf dem Podium

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Toni Seiler (Bonstetten/CH) durfte sich bei der zweiten Veranstaltung des ADAC GT Masters auf dem Sachsenring über eine weitere Podiumsplazierung freuen. Gemeinsam mit Teamkollege Philip Eng fuhr Seiler in einer Callaway Competition-Corvette Z06.R im zweiten Rennen am Sonntag bei schwierigen Streckenbedingungen auf den zweiten Platz in der Amateurwertung. Überschattet wurde das zweite ADAC GT Masters-Wochenende der Saison für Seiler allerdings von einer nicht passenden Fahrzeugeinstufung der Corvette, was sich auf der Berg- und Talbahn bei Chemnitz deutlich bemerkbar machte.
 
In das erste Rennen am Samstag startete Seiler von Position 19 und arbeitete sich nach dem Start kontinuierlich nach vorne. Nach der Übergab der Corvette an Teamkollege Eng zur Rennhalbzeit hatte der junge Österreicher zunächst einmal erst Pech. Im Zweikampf mit einem Konkurrenten drehte sich Eng und verlor fünf Plätze. Nach einer starken Aufholjagd brachte Eng die gelbe Corvette schliesslich noch auf Platz 12 ins Ziel, nur zwei Sekunden hinter dem Zehntplazierten. Seiler verpasste als vierter in der Amateurwertung den Sprung auf das Amateurpodium nur knapp. „Eigentlich bin ich ganz zufrieden mit dem Rennen“, so Seiler nach dem Rennen. „Ohne den Dreher wäre ein Platz in den Top-10 und ein Platz auf dem Podium in der Amateurwertung drin gelegen. Am Start war ich nach dem Überschlag eines Mercedes in der ersten Kurve erst ein wenig abgelenkt und ein Porsche konnte vorbeiziehen. Ich wollte dranbleiben, doch dann hatte ich ein Problem mit den Reifen. Es fühlte sich an wie ein schleichender Plattfuss und ich habe etwas Tempo rausgenommen. Es war dann allerdings doch alles o.k., nach dem Fahrerwechsel ist Philip dann abermals ein starkes Renen gefahren.“
 
Das Rennen am Sonntag startete nach einem Regenschauer kurz vor dem Start bei schwierigen Bedingungen auf rutschiger Strecke. Philip Eng nahm das Rennen trotz der nassen Piste auf profillosen Slicks in Angriff und macht Position um Position gut. Nachdem Toni Seiler die Corvette übernommen hatte, kämpfte der zweifache ADAC GT Masters-Amateurchampion mit einem Porsche um den dritten Platz in der Amateurwertung. „Der Porsche ist mit einem ziemlich riskanten Manöver an mir vorbeigezogen. Ich habe zurückgesteckt, sonst wäre eine Kollision unvermeidlich gewesen und habe mir nur gedacht: Du bekommst Deine Strafe noch.“ Wenige Runden später war es soweit, nach einem Fahrfehler dreht sich der Porsche von der Strecke und Toni Seiler setzte seinen nun vor ihm liegenden Landsmann Marc Hayek im Lamborghini unter Druck und zog vorbei. Das Rennen beendete Seiler auf Platz 11 und dem zweiten Platz in der Amateurwertung. „Ich hätte Hayek schon eher attackieren können, aber er hatte noch die besseren Reifen und ich wäre ohne Risiko nicht vorbeigekommen. Ich habe dann gewartet, mir ihn zurechtgelegt und schliesslich überholt.“
 
„Das Wochenende war nicht schlecht, ich könnte einigen Boden in der Amateurwertung gutmachen und liege dort nun auf dem fünften Rang, nur einen Punkt hinter dem viertplazierten. Allerdings hat sich an diesem Wochenende deutlich gezeigt, dass die Einstufung unserer Konkurrenz nicht passt. Die Corvette wurde zuletzt zu stark in der Leistung beschnitten, gerade in den Bergauf-Passagen fehlt uns deutlich Power. Ich hoffe dringend, dass dies bis zum nächsten Rennen in Zolder korrigiert wird.“

26.04.2011 | Toni Seiler zum Saisonstart auf dem Podium

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Toni Seiler (Bonstetten/CH) ist mit einer Podiumsplatzierung in die Motorsportsaison 2011 gestartet. Beim Auftakt des ADAC GT Masters in der Motorsport Arena Oschersleben am Osterwochenende startete Seiler in der Corvette Z06.R GT3 von Callaway Competition erstmals mit jungen Österreicher Philipp Eng. In den beiden Rennen am Sonntag und Montag fuhr Seiler in der Amateurwertung auf die Ränge drei und vier.

Die Gegner fühlten sich beim Saisonstart des ADAC GT Masters mit einem Starterfeld von 40 Fahrzeugen förmlich von der gelben Corvette angezogen. Gleich drei Mal wurde die Corvette von Seiler und Eng in den beiden Rennen am Osterwochenende zur Zielscheibe der Konkurrenz, Toni Seiler verlor dadurch zwei Mal den möglichen Sieg in der Amateurwertung. Im ersten Rennen am Ostersonntag hatten sich Seiler/Eng von Startplatz 19 kommend bis an die Top 10 herangekämpft und führten in der Amateurwertung, als Eng vier Runden vor dem Rennende vom zweitplatzierten Amateurfahrzeug angerempelt und umdreht wurden. Das Corvette-Duo verlor durch die gegnerische Attacke einige Positionen und kam auf Rang 15 ins Ziel, Seiler belegte noch Rang drei in der Amateurwertung.
 
Im zweiten Rennen ereilte Seiler das gleiche Schicksal wie am Tag zuvor. Die gelbe Corvette lag im letzten Renndrittel auf dem neunten Rang und auf Platz zwei in der Amateurwertung, als Seiler innerhalb weniger Runden gleich von zwei Mercedes umgedreht wurde. Seiler rettete sich nach den Attacken der Gegner, die von Rennleitung geahndet wurden, noch auf dem vierten Rang in der Amateurwertung und Gesamtposition 15 ins Ziel. „Philipp Eng hatte einen sehr guten Start, wir lagen in einer sehr aussichtsreichen Position“, sagte Seiler nach dem Rennen am Ostermontag. „Doch die beiden Rempler sind leider am Auto nicht spurlos vorbeigegangen, dadurch hatte sich die Spur verstellt und die Corvette war zum Rennende schwierig zu fahren.“
 
Dennoch zog Seiler eine positive Bilanz des ersten ADAC GT Masters-Wochenendes der Saison: „Eigentlich war es ein guter Start in die Saison, wenn man von den Zwischenfällen in beiden Rennen einmal absieht. Philipp Eng war in Oschersleben erstmals gemeinsam mit mir im ADAC GT Masters am Start und hat auf Anhieb in beiden Rennen eine hervorragende Leistung gezeigt. Schade nur, dass ich in beiden Rennen durch die etwas zu harte Gangart der Konkurrenz zwei mögliche Siege in der Amateurwertung verloren habe.“

17.03.2011 | Neuer Webauftritt

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Vor Beginn der Renn-Sasion 2011 von Toni Seiler steht seinen Fans, Sponsoren, Partner und Motorsport Fans eine neue Homepage zur Verfügung. Neben dem aktuellen Rennkalender, werden laufend aktuelle News und Bilder von Toni Seiler und seinem Rennteam auf dieser Seite publiziert.

 

Toni Seiler wünscht allen Motorsport Fans eine spannende und erfolgreiche Saison.